Als, die schöne Insel an der Förde

Dank der beiden Brücken, die in und bei Sønderborg über den Alssund führen bemerkt man kaum, dass Als (deutsch Alsen) eine Insel ist. Und trotz Ihrer Nähe zum Festland hat die Insel eine häufig davon unabhängige Entwicklung genommen. Auch landschaftlich finden sich hier viele eigene sehr reizvolle Facetten. Die Gletscher der Eiszeit haben hier kleine Hügel und Täler geformt über deren meist satt grünes Relief man immer wieder auf das tiefblaue Meer, das sie umgibt, blicken kann.


Im Norden Nordborg was sonst

Die zweitgrößte Stadt der Insel liegt im Norden der Insel und trägt den passenden Namen Nordborg. Er ist abgeleitet von dem Schloß Nordborg, das sich in der Stadt an einem Binnensee befindet. Die zugrundeliegende Burganlage zählt zu den ältesten Dänemarks. Das heutige Schloß wurde allerdings erst im 18. Jahrhundert errichtet. Außerdem ist hier die Kirche und der Wasserturm pittoresk, die im historischen Kern unübersehbar sind. Hier sind in harmonischer Art und Weise moderne und historische Bauten nebeneinander gestellt. Dies gelang in Nordborg beispielhaft obwohl die Stadt in kurzer Zeit einen enormen Bevölkerungszuwachs verkraften musste.

Denn im benachbarten Elsmark gründete 1933 Mads Clausen die Firma Danfoss, die heute ein Weltunternehmen ist und viele neue Bewohner in die Stadt gezogen hat. Die Firma hat neben dem Danfoss Museum und Teknorama hier einen naturwissenschaftlichen Erlebnispark geschaffen, das Danfoss Universe.

Im Norden Nordborg was sonst

Eine Burg für Auguste

Eine Burg für Auguste

Nordöstlich von Sønderborg liegt an einer Meerenge, dem Augustenborg Fjord die kleine schöne Stadt Augustenborg. Der Ort entstand um das im 17. Jahrhundert von Herzog Ernst Günther erbeut Schloß, das er nach seiner Frau, Auguste von Sonderburg-Glücksburg, Augustenborg nannte. Der Bau ist heute mit Stuckarbeiten des Italieners Michelangelo Taddei verziert.

Der Friedhof Augustenborgs wurde als Soldatenfriedhof angelegt, auf dem sich auch ein Ehrenmal befindet.

Am Fjord gegenüber der Schloßseite in der Straße Landel 6 liegt der moderne Yachthafen von Augustenborg in schöner Landschaftlicher Umgebung.


Der Pfad der Grenzgendarmerie

Am Nordufer der fast gleichnamigen Meeresbucht, Hørup Hav (deutsch Höruper Haff), liegt die Kleinstadt Høruphav, in der sich ebenfalls ein schöner Yachthafen. Høruphav ist ein beleibtes Ausflugs und Urlaubsziel der Bewohner von Sønderborg.

Hierher verläuft auch der sogenannte Gendarmstien, ein über 70 km langer zum Teil unbefestigter Wanderweg, der früher auch zur Grenzüberwachung von den Grenzgendarmen in der Region genutzt wurde, denen er seinen Namen verdankt. Er ist einer der wenigen Wanderwege in Dänemark, der fast ausnahmslos nah der Küste verläuft, was ihn besonders attraktiv macht.

Der Pfad der Grenzgendarmerie

Eine Halbinsel auf der Insel

Eine Halbinsel auf der Insel

Ganz im Süden liegt durch das Hørup Hav von Als getrennt nur mit eine schmalen befahrbaren Damm mit der Insel verbunden die Halbinsel Kegnaes. Hier ist man immer nah am Wasser, denn das zipfelförmige Eiland ist an der dicksten Stelle nicht einmal 3 km breit. Viele schöne Strände von winzig und verträumt bis lang und breit säumen die grünen Wiesen und kleinen Wälder, auf denen vor allem viele Pferde weiden.

Die Spitze des Hørup Havs, dort wo der Damm Kegnaes mit Als vebindet, ist besonders beliebt bei Drachensurfern. Direkt nebenan noch auf Als findet man den Skovmose Campingplatz.

Ein weiterer befindet sich auf der Halbinsel selbst in Sønderby, in der sich die Kirche befindet, die Herzog Johann der jüngere 1615 zur Buße errichten ließ, nachdem er 10 unschuldige Bauern hatte hinrichten lassen. Besichtigen kann man außerdem von Mai bis September den Leuchtturm an der Südspitze gleich neben dem Damm.


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